Cindy Sherman – Untitled Horrors /// Kunsthaus Zürich

Im Zentrum der Retrospektive «Cindy Sherman – Untitled Horrors» steht das Groteske und Schaurig-Schreckliche in ihrem Werk, von den Anfängen bis zu den neuesten Arbeiten.
Cindy Sherman (*1954) blickt auf eine lange und eindrückliche Karriere zurück; bereits 1975 entstanden ihre ersten Werke. Diese produzierte Sherman bei sich zu Hause mit Selbstauslöser. Schon damals ging es um die Inszenierung von verschiedenen (Geschlechter-)Rollen und ständig wechselnden Identitäten. Diese bisher nur selten zu sehenden, frühen Werke werden in der Ausstellung umfassend gezeigt und erlauben es den Besuchern, das Schaffen von Cindy Sherman in seiner ganzen Breite zu sehen und neu kennen zu lernen.

Kunsthaus Zürich
6. Juni – 14. September 2014

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Untitled #544, 2010 / 2012

Öffentliche Führungen
Rémi Jaccard

Sonntag, 8. Juni -11h-
Sonntag, 15. Juni -11h-
Mittwoch, 25. Juni -18h-
Mittwoch, 13. August -18h-
Sonntag, 17. August -11h-

Samstag, 23. August -15h- Das Gesicht des 20. Jahrhunderts (Ausstellung und Sammlung)
Samstag, 30. August -15h- Picasso (Ausstellung und Sammlung)
Samstag, 6. September – Lange Nacht der Museen

Mittwoch, 10. September -18h-

Katalog: SMASH137 / Adrian Falkner – GRAFFITI PAINTER

DSCF0723 Einleitung und Interview für den Katalog GRAFFITI PAINTER von Adrian Falkner / Smash137 Ausstellung: 15. Mai – 15. Juni 2014, Paris
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RJ: Was ist dein Ziel für GRAFFITI PAINTER?

AF: Mir ging es darum, dass meine Bilder immer noch als Graffiti verstanden werden und somit immer vom Writing, der Kalligraphie, die Rede ist. Es ist absolut klar, dass ich aus dieser Szene komme. Das ist meine Herkunft und etwas das ich immer noch mache. Aber meine aktuellen Bilder sind Malerei. Ich hatte sehr früh zum Ziel, Arbeiten zu schaffen, die jeder versteht – ich will nicht nur für meine Szene tätig sein. Deswegen wurden meine Bilder immer malerischer, dort will ich an die Kunstgeschichte anknüpfen. Ich arbeite in der Malerei, deshalb war mir wichtig, ein neues Label zu suchen, das nicht das Writing, das Schreiben von Buchstaben, sondern das Painting ins Zentrum stellt: Graffiti Painter beschreibt genau den Punkt, an dem ich mich befinde.
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Adrian Falkner / SMASH137 – GRAFFITI PAINTER
Text: Rémi Jaccard, Gestaltung: Thierry Furger
Englisch | Französisch, 104 Seiten
Edition Le Feuvre, Paris 2014

Smash137

Galerie Le Feuvre
164, rue du Faubourg Saint-Honoré | FR-75008 Paris  

KÜNSTLER BEKENNEN FARBE ////////// 12. – 17. April 2014 | Eglistrasse 8

Kupferdruckerei Gentinetta, Steindruckerei Wolfensberger, Strapazin & Egli beschwipst präsentieren: 
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Künstler bekennen Farbe
Grosse Werkstattausstellung mit Originalgrafik
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Lithografien: Dominik Stauch, Vera Rothamel, Carlos Kusnir
Druckgrafik: Bernadette Gruber, Sebastian Utzni, Bruno Gentinetta, Jan Leiser, Mathias Gentinetta, Regula Cincera, Adem Dërmaku, Julia Bruderer, Emre Baykal, Cédric Eisenring, Thomas Schlup, Hermann Huber, Maria Dundakova, Sabine Siegrist, Jean-Pierre Schmid, Marco Jann, Giampaolo Russo, Esther Angst, Susanna Smajic, Joelle Allet, Martin G. Schmid, Adriano Moneghetti,Gertrud Künzli, Thomas Speck, Stefan Klöti, Corina Künzli, Patrick Graf, Sieglinde Wittwer, Philipp Schaerer, Rémi Jaccard, Jiajia Zhang, Cristina Golland, Nadine Rinderer
Strapazin: Christophe Badoux, Andrea Caprez, BRUNNER & MEIER, Stephan Schmitz, Anna Sommer
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12. – 17. April 2014
Eglistrasse 8 | 8004 Zürich
Sonntag 12-18h | Montag-Donnerstag: 16-20h 
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Vernissage: Samstag 12. April 2014 | 17-20h
The Gin & Music Bar, ab 17h bis open end 
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A la recherche, 2014
Monotypie 
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EGLI BESCHWIPST – THE GIN & MUSIC BAR
Traditionell verwandeln wir unsere Wohnung in zusätzliche Ausstellungsfläche: Spread the word, strömt herbei, kauft Kunst, trinkt einen Gin, tanzt einen Bebop und schwänzelt als glücklicher Egli nach Hause!

MUSÉE VISIONNAIRE: CHARACTERS // 25. März 2014

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OUTSIDER ART ERHÄLT IN ZÜRICH EIN GESICHT

Am 25. März 2014 eröffnet das Musée Visionnaire drei neue Ausstellungen: CHARACTERS, JOIE DE VIVRE und ROSEMARIE KOCZY.
Die Hauptausstellung CHARACTERS widmet sich dem Blick der Outsider Artists auf die menschliche Figur in all ihren Formen, JOIE DE VIVRE präsentiert vier französische Autodidakten, die noch im 19. Jahrhundert geboren sind, und ROSEMARIE KOCZY verarbeitet in ihren Zeichnungen ihre eigene Geschichte und das durch den Holocaust verursachte Leid.

26. März – 28. Juni 2014 | Vernissage: 25.3.2014, 18–21h

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Musée Visionnaire
Predigerplatz 10 | 8001 Zürich
Mi bis Sa 14–18h, jeden 18. im Monat 18–21h
museevisionnaire.ch

Von Matisse zum Blauen Reiter // Kunsthaus Zürich

Expressionismus in Deutschland und Frankreich
7. Februar – 11. Mai 2014

«Van Gogh traf moderne Kunst wie ein Blitzschlag», schrieb ein deutscher Beobachter über den Einfluss des Malers auf die deutschen Künstler zu einer Zeit, in welcher diese bereits Seurat, Signac und die Neoimpressionisten rezipierten. Es folgten Gauguin, Cézanne und Matisse. Mit wahren Farbexplosionen reagierten die Künstler der «Brücke» und des «Blauen Reiters» auf die Werke der französischen Neoimpressionisten und der «Fauves».
kunsthaus.ch

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Öffentliche Führungen
Rémi Jaccard

Sa, 22. Februar, 15h – Expressionismus nach 1945 (Ausstellung und Sammlung)
Mi, 12. März, 18h
So, 23. März, 11h
Mi, 26. März, 18h
Sa, 29. März, 15h – Expressionismus nach 1945 (Ausstellung und Sammlung)
Mi, 02. April, 18h
So, 20. April, 11h
Do, 08. Mai, 18h

Publikation ////////////////////////// Zurich Studies of the Arts | Vol. 19

Wolfgang F. Kersten (Ed.)
Vom Memorialkloster bis zur Street Art
Standards, Probleme und Essenzen kunsthistorischer Grundlagenforschung

Beiträge: Rémi Jaccard, Daniela Wegmann, Wolfgang F. Kersten, Joachim Sieber, Fabienne Ruppen, Haruo Arikawa, Hans Rudolf Sennhauser
Berlin/Boston 2013.

Rémi Jaccard
Urban Art Surveillance – Zürich Langstrasse

Bericht über eine kunsthistorische Feldstudie
S. 15–64.

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«Rémi Jaccard wendet ein tradiertes Instrument der Grundlagenforschung, den Catalogue raisonné, auf ein gemeinhin nicht zum Kanon kunsthistorischer Untersuchungsgegenstände zählendes Gebiet an, auf die grösstenteils anonymen Graffitibilder an den Häuserwänden, Hauseingängen und Postkästen rund um die Zürcher Langstrasse, berichtet über seine Feldforschungen und transformiert so profund das angestammte Themengebiet der Kunstgeschichte und die Anwendungsmöglichkeiten ihrer tradierten methodischen Instrumente.»
W. Kersten

Eröffnung MUSÉE VISIONNAIRE //////// Donnerstag 21.11.2013 | 18h

IVI_Einladung Eröffnung 21.11.13

Das neue Museum zwischen Hauptbahnhof und Kunsthaus bietet einen prominenten Raum für die Kunst von Aussenseitern: Art Brut sprengt Grenzen, ist überwältigend, kennt keine Konventionen und ist manchmal schwer erträglich, fragil oder vergänglich. Die Öffentlichkeit soll dies nicht nur sehen, sondern an Kunst und Museum teilhaben. Das Musée Visionnaire wird das kulturelle Leben der Stadt Zürich mit vielfältigen Ausstellungen bereichern. Und dies nicht nur hinsichtlich der gezeigten Werke, sondern auch durch den experimentellen Charakter der Ausstellungsformate und das Streben nach einem Diskurs.

Entre-sol
Bilderwahl #1 – Sek 2A | Schulhaus Feld
Gregory Blackstock, Gianni Franceschini, Johann Garber, Kurt Josef Haas, Johann Hauser, Ognjen Jeremic, Mary Lino, Heinrich Reisenbauer, Alain Signori, Oswald Tschirtner & Josef Wittlich

Salle
All you need is passion
Graham Ackroyd, Christiane Alanore, Paul Amar, Gregory Blackstock, Ulrich Bleiker, Guido Boni, Benjamin Bonjour, Illja Bosilj, Damien Conche, Viviane De Bueren, Giovanni Galli, Umberto Gervasi, Pietro Ghizzardi, Wolfgang Hueber, Michel Nedjar, Giuseppina Pastore, Marco Raugei, Heinrich Reisenbauer, Gérard Rigot, André Robillard, Volkmar Schulz-Rumpold, Oswald Tschirtner & Josef Wittlich

Pavillon
Max Raffler und Roland Roure – Sagen, Mythen & Märchen

Weitere Informationen unter
museevisionnaire.ch

STYLEWRITING by SCUM //////// Dienstag, 5.11.2013 | 20h

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
by Philip Matesic

During this Theory Tuesdays session, Rémi Jaccard will be presenting the essay „Stylewriting“ by Scum, Cheech H and Techno 169.

ODEM, The Stylism Alphabet, 1996
ODEM, The Stylism Alphabet, 1996

Stylewriting is a thorough analysis of the alphabet and its use by graffiti writers. Characterising every letter as well as different forms of putting them together from tag to wildstyle this text gives a very structured overview of American graffiti. The authors – all writers themselves – try to explain the esthetics of style and their approach to it. In a culture usually distrusting theoretical debates, this 1996 essay is a rare exception.

It’s encouraged that you read the essay beforehand and the session will be held (mostly) in German.
Scum_StyleWriting

05.11.2013 | 20h
Corner College

Kochstrasse 1
CH-8004 Zürich
www.corner-college.com

EDVARD MUNCH ///////////// Kunsthaus Zürich

150 Grafische Meisterwerke
4. Oktober 2013 – 12. Januar 2014 

Liebe, Schmerz und Tod, Leidenschaft, Einsamkeit und Trauer – das ganze Werk von Edvard Munch (1863 – 1944) kreist um Grunderfahrungen menschlicher Existenz. Eindringlich und schonungslos umkreist Munch die Gefühle der Hoffnung und Verzweiflung, der Vergänglichkeit und des Verschwindens, die das Leben des modernen Menschen bestimmen. Munch ist einer der unbestrittenen Wegbereiter der expressionistischen Strömungen, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts die europäische Malerei zu bestimmen begannen. Die formale Kühnheit seiner Bilder und die Radikalität seiner Themen inspirieren bis heute Künstler unserer Gegenwart.

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Edvard Munch, Selbstportrait, 1895 (Lithographie | Privatsammlung)

Das Kunsthaus Zürich zeigt rund 150 Meisterwerke des norwegischen Expressionisten Edvard Munch. Die grossformatigen, zur Hälfte farbigen Arbeiten auf Papier umfassen all seine bekanntesten Motive: «Der Schrei», «Angst», «Melancholie», aber auch «Vampir», «Madonna», das «Mädchen auf der Brücke» und Selbstporträts. Von Munchs erstem Kaltnadelstich bis zu seiner letzten Lithografie ist diese private Sammlung erstmals vollständig in der Öffentlichkeit zu sehen.

Öffentlichen Führungen
von Rémi Jaccard

Freitag, 11.10.2013, 17h
Samstag, 12.10.2013, 15h – Blicke ins Jenseits (Sammlung & Munch)
Mittwoch, 16.10.2013, 18h
Mittwoch, 06.11.2013, 18h
Freitag, 08.11.2013, 17h
Samstag, 30.11.2013, 15h – Blicke ins Jenseits (Sammlung & Munch)
Sonntag, 08.12.2013, 11h