STRAUHOF – Ein neues Kapitel //// wemakeit

Am 25. September 2015 beginnt für den Strauhof mit der Eröffnung unter der neuen Leitung von Gesa Schneider und Rémi Jaccard ein neues Kapitel.

Erste Ausstellung: «Mars – Literatur im All» 668x501-fit.668x266

Ob bei den Versuchen, das Weltall zu verstehen oder zu bevölkern, ob in Forschungsprojekten, Kindererzählungen oder Spekulationen für Erwachsene: Der Planet Mars beflügelt die Imagination der Menschen seit langem, er ist der Erde sehr nah und verkörpert zugleich das Fremde des Weltalls. Sehnsuchtsort oder Alptraum, Fluchtfantasie, Projektionsfläche oder Spiegel – die grossen Themen der Menschen verlagern sich in der Literatur auf den Mars.
strauhof.ch

Wir brauchen Unterstützung
Erst dank Dir können wir unsere Ideen nach aussen tragen: Wir brauchen Geld, um Programmflyer zu drucken, um Inserate zu schalten, um für die Ausstellungen Kataloge produzieren zu können und um die Wild Cards zu finanzieren.
Werde Teil der Strauhof-Geschichte – einmalige Erlebnisse warten auf Dich! Sichere Dir ein Frühstück in der Marslandschaft, spiele zusammen mit den grossen Wortakrobaten Max Küng und Patrick Frey Scrabble oder unternehme einen exklusiven Ausflug in Begleitung von Lukas Bärfuss.

Zur Kampagne:
wemakeit.com/projects/strauhof-ein-neues-kapitel

Thierry Furger: IT WAS ALL A DREAM //// 7. November 2014 | 18–21h

Während zehn Jahren hat Thierry Furger vergessene Orte besucht und dokumentiert. In einer prächtigen Wohnung an der Rämistrasse 44 präsentiert der Zürcher Künstler seine Bilder zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

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Furger zeigt Ruinen einer industriellen Blütezeit, die heute leer stehen und dem Zerfall anheim gefallen sind. Immer wieder erscheinen Graffiti auf den kahlen Wänden – mal unterstreichen sie die Atmosphäre des Niedergangs, dann werden sie wieder zum Zeichen eines neuen Lebens, dass sich in die einst grosszügigen Gebäude einnistet.
Denn Graffiti Writer sind immer auf der Suche nach neuen Räumen, nach Orten, die selbst einen Hintergrund, eine Geschichte, eine besondere Textur aufweisen. Der Drang zu entdecken und der Wille, sich gerade dort Zugang zu verschaffen, was üblicherweise verschlossen bleibt, gehören zu den entscheidenden Merkmalen der Graffitikultur, die bei der Übertragung in den Ausstellungsraum oft verloren gehen.
Seine Fotografien hat er auf dicke Plakatpacken aufgezogen, so dass sie  selbst zu Objekten werden und eine physische Präsenz gewinnen. Zugleich hat er die glatte Oberfläche mit Falten und Verwerfungen aufgebrochen, die einen künstlichen Alterungsprozess imitieren. Die Schichtung verweist dabei ebenso auf eine Welt, die sich stetig im Wandel befindet, wie auch auf die damit einhergehende kurze Aufmerksamkeitsspanne. Umso eindringlicher kommt dafür die zeitlose Atmosphäre der Fabrikhallen zur Geltung.

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Thierry Furger lebt und arbeitet in Zürich. Sein künstlerisches Schaffen befasst sich seit seiner ersten Ausstellung 2007 mit Graffiti und seiner Vergänglichkeit. Furgers Werke inszenieren Relikte des Sprayens ebenso wie Auslöschung der oft illegalen Spuren, die im öffentlichen Raum hinterlassen werden. Die kalligrafischen Resultate treten zurück hinter dem konzeptuellen Umgang mit den Prozessen, die Entstehen und Verschwinden von Graffiti begleiten.
www.buffedpaintings.com

Vernissage
Freitag, 7. November | 18–21h

Thierry Furger:
IT WAS ALL A DREAM

1. Stock
geöffnet: 8. – 9. November
Samstag & Sonntag | 13–17h

MUSÉE VISIONNAIRE: CHARACTERS // 25. März 2014

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OUTSIDER ART ERHÄLT IN ZÜRICH EIN GESICHT

Am 25. März 2014 eröffnet das Musée Visionnaire drei neue Ausstellungen: CHARACTERS, JOIE DE VIVRE und ROSEMARIE KOCZY.
Die Hauptausstellung CHARACTERS widmet sich dem Blick der Outsider Artists auf die menschliche Figur in all ihren Formen, JOIE DE VIVRE präsentiert vier französische Autodidakten, die noch im 19. Jahrhundert geboren sind, und ROSEMARIE KOCZY verarbeitet in ihren Zeichnungen ihre eigene Geschichte und das durch den Holocaust verursachte Leid.

26. März – 28. Juni 2014 | Vernissage: 25.3.2014, 18–21h

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Musée Visionnaire
Predigerplatz 10 | 8001 Zürich
Mi bis Sa 14–18h, jeden 18. im Monat 18–21h
museevisionnaire.ch

Eröffnung MUSÉE VISIONNAIRE //////// Donnerstag 21.11.2013 | 18h

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Das neue Museum zwischen Hauptbahnhof und Kunsthaus bietet einen prominenten Raum für die Kunst von Aussenseitern: Art Brut sprengt Grenzen, ist überwältigend, kennt keine Konventionen und ist manchmal schwer erträglich, fragil oder vergänglich. Die Öffentlichkeit soll dies nicht nur sehen, sondern an Kunst und Museum teilhaben. Das Musée Visionnaire wird das kulturelle Leben der Stadt Zürich mit vielfältigen Ausstellungen bereichern. Und dies nicht nur hinsichtlich der gezeigten Werke, sondern auch durch den experimentellen Charakter der Ausstellungsformate und das Streben nach einem Diskurs.

Entre-sol
Bilderwahl #1 – Sek 2A | Schulhaus Feld
Gregory Blackstock, Gianni Franceschini, Johann Garber, Kurt Josef Haas, Johann Hauser, Ognjen Jeremic, Mary Lino, Heinrich Reisenbauer, Alain Signori, Oswald Tschirtner & Josef Wittlich

Salle
All you need is passion
Graham Ackroyd, Christiane Alanore, Paul Amar, Gregory Blackstock, Ulrich Bleiker, Guido Boni, Benjamin Bonjour, Illja Bosilj, Damien Conche, Viviane De Bueren, Giovanni Galli, Umberto Gervasi, Pietro Ghizzardi, Wolfgang Hueber, Michel Nedjar, Giuseppina Pastore, Marco Raugei, Heinrich Reisenbauer, Gérard Rigot, André Robillard, Volkmar Schulz-Rumpold, Oswald Tschirtner & Josef Wittlich

Pavillon
Max Raffler und Roland Roure – Sagen, Mythen & Märchen

Weitere Informationen unter
museevisionnaire.ch