URBAN ART SURVEILLANCE: Dissertation online

Inhaltsverzeichnis

Volltext

Urban Art Surveillance beschreibt Charakteristiken und Besonderheiten des aktuellen Phänomens Urban Art. Der zweite Teil der Dissertation, Ein Quadratkilometer Kunst, dokumentiert die Situation rund um die Langstrasse in Zürich im Herbst 2010. Diese Erfassung geschah im Rahmen eines öffentlichen Projekts, das als Surveillance auch Aspekte wie Kuration von und wissenschaftlichen Umgang mit dieser vergleichsweise neuen Kunstströmung spezifisch einbezieht.

Ähnlich wie bei Kunst im öffentlichen Raum unterscheiden sich die Rezeptionsbedingungen im Stadtgebiet von jenen intra muros; da Urban Art jedoch ohne Auftrag und meist ohne Bewilligung entsteht, bestehen für Produktion und Distribution zusätzliche Herausforderungen. Die Stichworte dazu lauten: Anonymität, Ephemerität, Aneignung und Geschwindigkeit. Trotz gegenseitiger Vorbehalte integriert sich Urban Art zusehends in das Betriebssystem Kunst und pflegt zugleich weiterhin die Nähe zu politischem Aktivismus und Werbung.
Im Anschluss an die theoretischen Ausführungen wird der Prozess der Erfassung und Vermittlung aller Urban Art innerhalb eines zeitlich und räumlich definierten Gebiets dargestellt. Alle dort befindliche Urban Art wurde gezählt, kategorisiert und auf über 2000 Fotografien festgehalten.

urbanartsurveillance.net/

Fotoarchiv von UAS

Rémi Jaccard
Urban Art Surveillance – Ein Quadratkilometer Kunst
Zürich 2012, 335 Seiten, illustriert
Dissertation Universität Zürich, Referent: Prof. Dr. Wolfgang Kersten ; Koreferentin: Prof. Dr. Bettina Gockel

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