BILDERWAHL – SEK 2A ///////// Mittwoch, 18.9.2013 | 18–21h

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Bei mir war es so, dann fing ich an mir vorzustellen, was der Künstler meinen könnte und dabei kam mir Folgendes in den Sinn: Niemand ist gleich. Jeder Mensch oder jedes Tier ist anders. Diese Schlussfolgerung faszinierte mich sehr. In unserer Gesellschaft geht das manchmal etwas vergessen.
Wisaruth (13) über The Pit Bulls von Gregory Blackstock

Bilderwahl ist ein partizipatives Ausstellungskonzept, das für das Musée Visionnaire entwickelt wurde: Eine bestimmte Gruppe von Personen erhält dabei Einblick ins Lager, wählt Werke aus und kommentiert diese kurz. Als Vorschau auf das Museumsprogramm eröffnet die Galerie Susi Brunner am 18. September 2013 die  Bilderwahl 1 (bis 31. Oktober 2013).

Die Bilderwahl 1 wird von 22 Schüler|innen der Sek 2A aus dem Schulhaus Feld im Kreis 4 gestaltet, die zwischen 13 und 14 Jahre alt sind und ursprünglich aus 12 verschiedenen Ländern stammen.

Galerie Susi Brunner
Spitalgasse 10 | 8001 Zürich
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Das Musée Visionnaire | Zürich wird am 21. November 2013 eröffnet – weitere Informationen folgen in Kürze.

SOIRÉE VISIONNAIRE /////////////// Montag, 1. Juli 2013 | 18-21h

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G. Ackroyd, I don’t know where I am, 1999

Wir haben eine Vision :
Ein temporäres Museum für Outsider Art im Herzen von Zürich!
Im November 2013 möchten wir in der Zürcher Altstadt das Musée Visionnaire eröffnen. Für drei Jahre wird dort auf drei Etagen Art Brut, Outsider Art und Naive Kunst in all ihren Facetten präsentiert. Parallel soll eine Plattform entstehen, um über die Bedeutung von Kunst, Sammlungen und Museen zu diskutieren.
Wir laden alle herzlich zur Lancierung des Musée Visionnaires ein – wir freuen uns, das Projekt vorzustellen und uns darüber auszutauschen. Zugleich hoffen wir, Begeisterung dafür zu wecken, das Musée Visionnaire mitzutragen und unserer Vision zu einem fulminanten Start zu verhelfen.

Weitere Informationen unter www.museevisionnaire.ch

Unterstützung für das Projekt: FEU VERT AU MUSÉE

Soirée Visionnaire
Montag 1. Juli 2013 | 18 — 21h
Spitalgasse 10 | CH – 8001 Zürich

kurze Präsentation jeweils zur vollen Stunde

SAMMLUNG LOOSER //////// Kunsthaus Zürich

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7. Juni – 8. September 2013

In 40 Jahren hat der 1938 in Vilters (Kanton St. Gallen) geborene, heute in Zürich ansässige Mäzen und ehemalige Geschäftsmann Hubert Looser eine hochkarätige Sammlung, hauptsächlich der Gegenwartskunst, zusammengetragen. Als Dauerleihgabe zieht die Sammlung Hubert Looser 2017 in die Kunsthaus-Erweiterung ein – vorab zeigt das Kunsthaus eine bestechende Selektion mit den Schwerpunkten Abstrakter Expressionismus, Minimal Art und Arte Povera im Kontext ihrer Entstehung. 

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Serge Brignoni | John Chamberlain | Willem de Kooning | Lucio Fontana | Arshile Gorky | Philip Guston | Jasper Johns | Donald Judd | Ellsworth Kelly | Anselm Kiefer | Yves Klein | Lenz Klotz | Yayoi Kusama | Richard Long | Brice Marden | Agnes Martin | Giuseppe Penone | Pablo Picasso | Robert Ryman | Sean Scully | Kurt Seligmann | Richard Serra | David Smith | Tony Smith | Louis Soutter | Al Taylor | Jean Tinguely | Cy Twombly | Fabienne Verdier | Andy Warhol
Kunsthaus Zürich – Sammlung Looser

Öffentliche Führungen
mit Rémi Jaccard

Mi, 12. Juni -18h-
Mi, 17. Juli -18h-
So, 01. September -11h-
Mi, 04. September -18h-

10 Jahre Galerie Alex Schlesinger ///// Vernissage 1. Juni 2013

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Rémi Jaccard: Latenz I, 2013

Die Galerie Alex Schlesinger und ihre Künstlerinnen und Künstler laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Jubiläumsausstellung.

PETER ANDERES, M.S. BASTIAN/ISABELLE L., ANNA BITTERSOHL, JANIKA FABRIKANT, DANIEL HÄSLI, MORITZ HASSE, RÉMI JACCARD, WERNER KÄSER, RICCARDO POCCI, RAPHAËL RENAUD, WOLFRAM SCHEFFEL, EDITH SCHINDLER, MARIA TEMNITSCHKA,
THITZ, PATRICK TSCHUDI, TOBIAS WEBER & KONRAD WINTER

haben zu diesem Anlass je ein Werk geschaffen.

Vernissage: Samstag, 1. Juni 2013, 14.00 – 20.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 3. Juni bis 13. Juli 2013

GALERIE ALEX SCHLESINGER
Tödistrasse 48
CH-8002 Zürich

www.galas.ch

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URBAN INTERVENTIONS – Künstlergespräch mit Navid Tschopp /// 24.04.2013 Binz39

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Navid Tschopp, RESISTANCE/RENAISSANCE, Zürich 2012

Anlässlich seiner Ausstellung Rissprotokoll gibt Navid Tschopp Auskunft über seine Arbeiten im öffentlichen Raum…

Urban Interventions
Künstlergespräch mit Irene Grillo & Rémi Jaccard
Mittwoch, 24.4.2013 -18h-

Navid Tschopp, Rissprotokoll
12.04. – 11.05.2013

Binz39
Sihlquai 133, 8005 Zürich
www.binz39.ch

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Navid Tschopp, Weihnachtsaktion zur Finanzkrise (Detail), Zürich 2008 [Foto: NT]
Arbeit für das Corporate Social Responsibility Department von Schmuck Inc.

CHAGALL – MEISTER DER MODERNE /// Kunsthaus Zürich

hommage-a-apollinaire-1912Marc Chagall, Hommage à Apollinaire, 1911/12

Vom 8. Februar bis zum 12. Mai 2013 zeigt das Kunsthaus Zürich eine Ausstellung mit rund 90 Gemälden und Arbeiten auf Papier von Marc Chagall (1887–1985).

DER FRÜHE CHAGALL: PARIS, BERLIN, WITEBSK
Die Ausstellung konzentriert sich auf die für die Karriere des Künstlers entscheidenden Jahre 1911–1922. Bedeutende Stationen sind sein Aufenthalt in Paris vor dem Ersten Weltkrieg, seine Reise nach Berlin und eine Ausstellung dort im Jahr 1914 in der Galerie der Sturm sowie die Zeit, die er in seinem von der Revolution destabilisierten Heimatland Russland verbrachte. Es sind die Jahre, in denen sich Chagall als Meister der Moderne etabliert. Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen entwickelt er eine Kunst, die sowohl seine jüdisch-russische Kultur zum Ausdruck bringt als auch den Dialog mit den Bildsprachen der Moderne – vom Fauvismus zum Kubismus und Orphismus, vom Expressionismus bis zum Suprematismus. Indem er diese neuen malerischen Ausdrucksformen mit seinen eigenen fantasievollen Motiven kombiniert, entstehen einige der innovativsten und expressivsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen in Paris und andernorts festigen seine sehr persönliche, individuelle Bildsprache und regen ihn zu Bildern an, die für den Rest seiner Karriere das Herzstück seiner Kunst bilden.

Meine öffentlichen Führungen
Mo, 11. Februar -12h-
Sa, 16. Februar -15h- Symbole in der Malerei der Moderne (Sammlung & Ausstellung)
Do, 7. März -15h-
Mo, 18. Marz -12h-
Fr, 5. April -17h-
Sa, 4. Mai -15h- Symbole in der Malerei der Moderne (Sammlung & Ausstellung)
So, 12. Mai -12h-

 

reART:theURBAN /////////////////// Zürich 25. – 27. Oktober 2012

Rémi Jaccard
What is urban art?
Surveillance & Diagnoses – A guided tour to the local graffiti and street art scene. 

Walking is the best way to explore a city and to experience how art affects public space. Zurich‘s city center mostly lacks the spectacular large-scale works and iconic figures for which urban art is best known but still offers a broad range of graffiti and street art. So, starting from the conference center, I propose a tour through Kreise 4 and 5 with a focus on different forms of uncommissioned art. Their general characteristics, the distinction of three categories and as well as Zurich‘s official policies will be discussed along the way. In addition it allows to have a look at reART‘s surroundings and to become familiar with some of Zurich‘s most prolific urban artists.
An important issue of art in public spaces is how to achieve visibility and how to provoke reactions in an environment not primarily designated for contemplation. Besides, there is an increasing interest by the media, the art world and advertising agencies who offer different possibilities to make a living from being (or rather having been) an outlaw. Together with the artists vision, these factors influence the aesthetics of urban art and their political ramifications alike. The actions of urban artists include some sort of empowerment but at the same time imply a transgression.

Donnerstag, 25.10.2012 -14h-
Samstag, 27.10.2012 -11.30h-

rearttheurban.org

URBAN ART SURVEILLANCE: Dissertation online

Inhaltsverzeichnis

Volltext

Urban Art Surveillance beschreibt Charakteristiken und Besonderheiten des aktuellen Phänomens Urban Art. Der zweite Teil der Dissertation, Ein Quadratkilometer Kunst, dokumentiert die Situation rund um die Langstrasse in Zürich im Herbst 2010. Diese Erfassung geschah im Rahmen eines öffentlichen Projekts, das als Surveillance auch Aspekte wie Kuration von und wissenschaftlichen Umgang mit dieser vergleichsweise neuen Kunstströmung spezifisch einbezieht.

Ähnlich wie bei Kunst im öffentlichen Raum unterscheiden sich die Rezeptionsbedingungen im Stadtgebiet von jenen intra muros; da Urban Art jedoch ohne Auftrag und meist ohne Bewilligung entsteht, bestehen für Produktion und Distribution zusätzliche Herausforderungen. Die Stichworte dazu lauten: Anonymität, Ephemerität, Aneignung und Geschwindigkeit. Trotz gegenseitiger Vorbehalte integriert sich Urban Art zusehends in das Betriebssystem Kunst und pflegt zugleich weiterhin die Nähe zu politischem Aktivismus und Werbung.
Im Anschluss an die theoretischen Ausführungen wird der Prozess der Erfassung und Vermittlung aller Urban Art innerhalb eines zeitlich und räumlich definierten Gebiets dargestellt. Alle dort befindliche Urban Art wurde gezählt, kategorisiert und auf über 2000 Fotografien festgehalten.

urbanartsurveillance.net/

Fotoarchiv von UAS

Rémi Jaccard
Urban Art Surveillance – Ein Quadratkilometer Kunst
Zürich 2012, 335 Seiten, illustriert
Dissertation Universität Zürich, Referent: Prof. Dr. Wolfgang Kersten ; Koreferentin: Prof. Dr. Bettina Gockel