WEISSES BLATT / HOJA BLANCA

15. März 2011 – VERNISSAGE


Die Ausstellung WEISSES BLATT / HOJA BLANCA wird am Weinplatz 7 in 8001 Zürich eröffnet:

26 Künstler/innen aus Guatemala und der Schweiz präsentieren anonym neueste Werke aus einem weissen Blatt Papier.

A-1 53167, Fabian Bertschinger, Dagmar Bühler, Florian Bühler, Edgar Calel, Pedro Chavajay, Stefan Ege, Thierry Furger, Johannes Gees, Yasmín Hage, huber.huber, Rémi Jaccard, Esther Kempf, Maya Lemus, Jorge de León, Andrea Marmol, !Mediengruppe Bitnik, Prisca Rauch, Alberto Rodriguez Collía, Mario Santizo, Sebastian Schaub, Marco Spitzbarth, Ángel Poyón, Fernando Poyón, TIKA, Navid Tschopp

Weisses Blatt / Hoja Blanca untersucht aktuelle künstlerische Tendenzen an zwei kontrastierenden Orten: Zürich und Guatemala (City). Wie arbeiten zeitgenössische KünstlerInnen an einem bestimmten Ort, wie drücken sie sich aus, und was interessiert sie? Wird eine Differenz in der Kunst sichtbar oder nicht?

Um ein minimales Mass an Vergleichbarkeit zwischen den Werken zu schaffen, haben alle KünstlerInnen unter einer Vorgabe neue Werke produziert: Die Kuratoren Stefan Ege & Rémi Jaccard stellten den Teilnehmenden ein weisses Blatt Papier zur Verfügung (28 x 28 cm, 90 g/m2); dieses musste in irgendeiner Form in ihrem Werk verarbeitet werden. Das weisse Blatt Papier ist zugleich ein universaler Rohstoff und Symbol für eine kreative Leerstelle. Es ist ebenso eine Fläche für Ideen wie es diverse Möglichkeiten zur Transformation in sich birgt. Weitere Informationen unter: weissesblatt.com

Zürich
15. – 29. März 2011, Öffnungszeiten: Di – Fr 12.30-19h, Sa 13-17h

Guatemala
Antigua, 29. April – 6. Mai 2011
Guatemala City, 18. Mai – 10. Juni 2011
Quetzaltenango, 11. Juni – 26. Juni 2011

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Der Ästhetische Imperativ, 2010
ca. 15x10x5cm

ENTITÄT – WAHRNEHMUNG & REALITÄT

3. – 12. März 2011
Weinplatz 7, 8001 Zürich

Dagmar Bühler, Elena Habicher, Christoph Hüppi, Rémi Jaccard, Judith Peters, Marco Spitzbarth

An einem Ort, wo vom Stoffhandel Bindschedler über das Hutgeschäft Baumann bis zu Spitzbarth  Zürcher Gutbürgerlichkeit herrschte, stellen wir provokant und entschleunigt unsere Werke aus. Ich freue mich, mit meinen Freunden zu einer besonderen Kunstausstellung einzuladen. Wir danken der Firma Spitzbarth Zürich für die Überlassung der Räumlichkeit und publizieren in der Folge gerne die auch auf www.spitzbarth.com zu findende Geschichte der traditionsreichen Silber- und Goldschmiede.

Die Motivation zu dieser Ausstellung hat ihren Ursprung in der Liebe zur Qualität und Wahrnehmung des Momentes. Wir alle leben in einer Zeit, die viel Veränderung mit sich bringt. Hat nicht jede Generation ihre Zeit als ganz besonders dem Wandel unterworfen erlebt und als besonders endscheidend und relevant wahrgenommen? Nicht zuletzt die Art, wie Traditionen heute gelebt werden und mit Altehrwürdigem umgegangen wird, bietet Anlass genug, die Gier und den damit einhergehenden Wunsch nach mehr und noch mehr zu entschleunigen.
Noch einmal wird der Weinplatz 7 zu einer Kulturoase bevor er sich zur Vorzeige-Location eines „internationalen“ „Labels“ prostituiert.
Ich freue mich auf viele Besucher am Weinplatz 7 im März 2011 und bin gespannt auf die Geschichten und Gespräche die sich entwickeln werden!      -Marco Spitzbarth-

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Only till you know, 2008 -Ahorn, Nussbaum-

La Moitié du Mal, 2010/11 -Druck auf Leinwand-

Wertsteigerung, 2011 -Tresor, Klanginstallation-