WEITERE ANLÄSSE

12. März 2011 – KUNSTHAUSNACHT „URBAN ART“


Kunsthaus Fassade am 12. März 2011 (Bild: D. Fanconi)

Subversive Graffiti, originelle Street Art und kuratierte Kunst im öffentlichen Raum.

Diesmal dreht sich im Kunsthaus Zürich alles um urbane Kunst – von der legalen Aktion bis zum illegalen Vandalismus. Mit Live-Painting, Graffiti-Dokumentation, Sprayer-Film, Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe KiöR sowie Führungen zu Werken von Ingo Giezendanner, Pipilotti Rist, Andy Warhol, George Segal uvam.

Podiumsdiskussion: Von der legalen Aktion bis zum illegalen Vandalismus (20:30h)

mit Christoph Doswald, Mirjam Varadinis, Philipp Meier, Rémi Jaccard, Mickry 3, Martial Balbinot, Ginger Zalaba

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4. – 23. März 2011 – FÜR E SCHÖNS ZÜRI

Cabaret Voltaire, Foto: G. Domeisen

Streetart Ausstellung von Gabriela Domeisen, im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse Zürich

„ Die Graffitientfernung Schöns Züri ist spezialisiert auf alles, was mit Farbe tun hat,“ heisst es auf ihrer Homepage. Vor allem ist Schöns Züri aber daraufspezialisiert, wie man unerwünschte Farbe wieder überdecken kann: Diese Unternehmung der Stadt Zürich bemüht sich um die konsequente Entfernungvon Schmierereien und Plakaten. Mit ihren Kontrollgängen und Reinigungstrupps versucht sie, den Wildwuchs illegitimer Äusserungen im öffentlichen Raumeinzudämmen. Im ständigen Wettstreit mit Sprayern, Street Artists, Plakatierernund Propagandisten wird der Stadtkörper gereinigt und die Wiederherstellung der Ordnung angestrebt – so dass die gereinigten Fassaden niemanden mehr ablenken und die Bürgerinnen und Passanten keine Irritation in der Routine ihrer täglichen Erledigungen erfahren. Oder gar Nachahmungstäter angesichts der unreglementierten Zeichen und Bilder angestachelt werden…

Doch was wird damit zum Verschwinden gebracht? Mit wachem Blick und geschultem Auge durchquert die Fotografin Gabriela Domeisen die Stadt und hält dabei die vergänglichen Kunstwerke fest, die unsere Strassen zieren. Graffiti und Schablonenbilder, Tags, Sticker und Plakate, diewomöglich schon lange wieder verschwunden sind, dokumentiert und inszeniert sie mit ihren Fotografien. Mit grossem Engagement begleitet sie seit Jahren die Zürcher Szene und teilt im Cabaret Voltaire ihre Trouvaillen mit uns: Für e Schöns Züri illustriert Domeisens Passion für die Fotografie und ihre Faszination für Kunstwerke im öffentlichen Raum, die zwar oft ohne Bewilligung entstehen, aber gerade dadurch zum Ausdruck eines unbändigen Gestaltungswillens werden. Die Ausstellung ist ein Plädoyer für einen anderen Umgang mit den verschlungenen Buchstaben, den fantastischen Figuren und ironischenKommentaren in Zürichs Stadtbild.

Als zusätzliches Highlight  gestalten bekannte Zürcher Street Artists wie SoupC-Lineicon73blamblamblamSilisEyes27,ätr etc. den Ausstellungsraum. Ihre Originalwerke demonstrieren eindrücklich, was alles aktuell FÜR E SCHÖNS ZÜRI geleistet wird: Mit Graffiti, Stencils, Stickerbombing, Paste-Ups bis hin zum Guerrilla Gardening überraschen die Künstlerinnen und Aktivisten uns mit ihrer blühenden Fantasie!

Rémi Jaccard, Februar 2011

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10. Februar  – 7. März 2011 – URBAN ART STUDIO GOES LANGSTRASSE

Urban Art Culture: Art/Music/Fashion/Design, Langstrasse Zürich

23. Februar, 20h: Urban Art Surveillance / Rémi Jaccard – Reflexionen zur Qualität von Urban Art


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