Ausstellung: Bahnhof

29. Oktober - 26. November 2011
Die Galerie Alex Schlesinger lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur
Themenausstellung BAHNHÖFE und zeigt Werke von

MORITZ HASSE / RÉMI JACCARD / RICCARDO POCCI / TOBIAS WEBER / KONRAD WINTER

Die Vernissage findet im Rahmen des Galerien-Wochenendes des Vereins «Die Zürcher 
Galerien» am Samstag und Sonntag 29. und 30. Oktober 2011 zwischen 11 und 17 Uhr
statt.

Do & Fr: 13–18h, Sa: 12–16 Uhr
Tödistrasse 48, CH-8002 Zürich
www.galas.ch


Unterscheidung nach Anordnung (Dreieck)
, 2011
Serie (siebenteilig), 24x18cm

 

Urban-Art im Langstrassenquartier

Donnerstag, 29.09.2011 | 20.00-21.30 Uhr  
Urban-Art im Langstrassenquartier | Vortrag von Rémi Jaccard
Rosengarten  Kalkbreitestrasse 2, 8003 Zürich
Urban-Art ist überall in Zürich präsent und findet immer mehr Eingang in die öffentliche Wahrnehmung. Der Kunstwissenschafter Rémi Jaccard präsentiert Funde und Gedanken.
Als Liebhaber, Kunstwissenschafter und Kurator beschäftigt sich Rémi Jaccard intensiv mit Urban-Art: Graffiti und Schablonenbilder, Tags, Sticker und Plakate, Installationen. Er hat Werke im öffentlichen Raum in Zürich und besonders im Langstrassenquartier dokumentiert. Seine Funde wird er uns im Bild zeigen, und seine Erkenntnisse im Gespräch präsentieren.
Zugleich sind alle praktizierenden Urban-Art-Künstlerinnen und -Künstler eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und ihre eigene Sicht einzubringen.

WEISSES BLATT / HOJA BLANCA

15. März 2011 – VERNISSAGE


Die Ausstellung WEISSES BLATT / HOJA BLANCA wird am Weinplatz 7 in 8001 Zürich eröffnet:

26 Künstler/innen aus Guatemala und der Schweiz präsentieren anonym neueste Werke aus einem weissen Blatt Papier.

A-1 53167, Fabian Bertschinger, Dagmar Bühler, Florian Bühler, Edgar Calel, Pedro Chavajay, Stefan Ege, Thierry Furger, Johannes Gees, Yasmín Hage, huber.huber, Rémi Jaccard, Esther Kempf, Maya Lemus, Jorge de León, Andrea Marmol, !Mediengruppe Bitnik, Prisca Rauch, Alberto Rodriguez Collía, Mario Santizo, Sebastian Schaub, Marco Spitzbarth, Ángel Poyón, Fernando Poyón, TIKA, Navid Tschopp

Weisses Blatt / Hoja Blanca untersucht aktuelle künstlerische Tendenzen an zwei kontrastierenden Orten: Zürich und Guatemala (City). Wie arbeiten zeitgenössische KünstlerInnen an einem bestimmten Ort, wie drücken sie sich aus, und was interessiert sie? Wird eine Differenz in der Kunst sichtbar oder nicht?

Um ein minimales Mass an Vergleichbarkeit zwischen den Werken zu schaffen, haben alle KünstlerInnen unter einer Vorgabe neue Werke produziert: Die Kuratoren Stefan Ege & Rémi Jaccard stellten den Teilnehmenden ein weisses Blatt Papier zur Verfügung (28 x 28 cm, 90 g/m2); dieses musste in irgendeiner Form in ihrem Werk verarbeitet werden. Das weisse Blatt Papier ist zugleich ein universaler Rohstoff und Symbol für eine kreative Leerstelle. Es ist ebenso eine Fläche für Ideen wie es diverse Möglichkeiten zur Transformation in sich birgt. Weitere Informationen unter: weissesblatt.com

Zürich
15. – 29. März 2011, Öffnungszeiten: Di – Fr 12.30-19h, Sa 13-17h

Guatemala
Antigua, 29. April – 6. Mai 2011
Guatemala City, 18. Mai – 10. Juni 2011
Quetzaltenango, 11. Juni – 26. Juni 2011

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Der Ästhetische Imperativ, 2010
ca. 15x10x5cm

ENTITÄT – WAHRNEHMUNG & REALITÄT

3. – 12. März 2011
Weinplatz 7, 8001 Zürich

Dagmar Bühler, Elena Habicher, Christoph Hüppi, Rémi Jaccard, Judith Peters, Marco Spitzbarth

An einem Ort, wo vom Stoffhandel Bindschedler über das Hutgeschäft Baumann bis zu Spitzbarth  Zürcher Gutbürgerlichkeit herrschte, stellen wir provokant und entschleunigt unsere Werke aus. Ich freue mich, mit meinen Freunden zu einer besonderen Kunstausstellung einzuladen. Wir danken der Firma Spitzbarth Zürich für die Überlassung der Räumlichkeit und publizieren in der Folge gerne die auch auf www.spitzbarth.com zu findende Geschichte der traditionsreichen Silber- und Goldschmiede.

Die Motivation zu dieser Ausstellung hat ihren Ursprung in der Liebe zur Qualität und Wahrnehmung des Momentes. Wir alle leben in einer Zeit, die viel Veränderung mit sich bringt. Hat nicht jede Generation ihre Zeit als ganz besonders dem Wandel unterworfen erlebt und als besonders endscheidend und relevant wahrgenommen? Nicht zuletzt die Art, wie Traditionen heute gelebt werden und mit Altehrwürdigem umgegangen wird, bietet Anlass genug, die Gier und den damit einhergehenden Wunsch nach mehr und noch mehr zu entschleunigen.
Noch einmal wird der Weinplatz 7 zu einer Kulturoase bevor er sich zur Vorzeige-Location eines „internationalen“ „Labels“ prostituiert.
Ich freue mich auf viele Besucher am Weinplatz 7 im März 2011 und bin gespannt auf die Geschichten und Gespräche die sich entwickeln werden!      -Marco Spitzbarth-

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Only till you know, 2008 -Ahorn, Nussbaum-

La Moitié du Mal, 2010/11 -Druck auf Leinwand-

Wertsteigerung, 2011 -Tresor, Klanginstallation-

WEITERE ANLÄSSE

12. März 2011 – KUNSTHAUSNACHT „URBAN ART“


Kunsthaus Fassade am 12. März 2011 (Bild: D. Fanconi)

Subversive Graffiti, originelle Street Art und kuratierte Kunst im öffentlichen Raum.

Diesmal dreht sich im Kunsthaus Zürich alles um urbane Kunst – von der legalen Aktion bis zum illegalen Vandalismus. Mit Live-Painting, Graffiti-Dokumentation, Sprayer-Film, Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe KiöR sowie Führungen zu Werken von Ingo Giezendanner, Pipilotti Rist, Andy Warhol, George Segal uvam.

Podiumsdiskussion: Von der legalen Aktion bis zum illegalen Vandalismus (20:30h)

mit Christoph Doswald, Mirjam Varadinis, Philipp Meier, Rémi Jaccard, Mickry 3, Martial Balbinot, Ginger Zalaba

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4. – 23. März 2011 – FÜR E SCHÖNS ZÜRI

Cabaret Voltaire, Foto: G. Domeisen

Streetart Ausstellung von Gabriela Domeisen, im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse Zürich

„ Die Graffitientfernung Schöns Züri ist spezialisiert auf alles, was mit Farbe tun hat,“ heisst es auf ihrer Homepage. Vor allem ist Schöns Züri aber daraufspezialisiert, wie man unerwünschte Farbe wieder überdecken kann: Diese Unternehmung der Stadt Zürich bemüht sich um die konsequente Entfernungvon Schmierereien und Plakaten. Mit ihren Kontrollgängen und Reinigungstrupps versucht sie, den Wildwuchs illegitimer Äusserungen im öffentlichen Raumeinzudämmen. Im ständigen Wettstreit mit Sprayern, Street Artists, Plakatierernund Propagandisten wird der Stadtkörper gereinigt und die Wiederherstellung der Ordnung angestrebt – so dass die gereinigten Fassaden niemanden mehr ablenken und die Bürgerinnen und Passanten keine Irritation in der Routine ihrer täglichen Erledigungen erfahren. Oder gar Nachahmungstäter angesichts der unreglementierten Zeichen und Bilder angestachelt werden…

Doch was wird damit zum Verschwinden gebracht? Mit wachem Blick und geschultem Auge durchquert die Fotografin Gabriela Domeisen die Stadt und hält dabei die vergänglichen Kunstwerke fest, die unsere Strassen zieren. Graffiti und Schablonenbilder, Tags, Sticker und Plakate, diewomöglich schon lange wieder verschwunden sind, dokumentiert und inszeniert sie mit ihren Fotografien. Mit grossem Engagement begleitet sie seit Jahren die Zürcher Szene und teilt im Cabaret Voltaire ihre Trouvaillen mit uns: Für e Schöns Züri illustriert Domeisens Passion für die Fotografie und ihre Faszination für Kunstwerke im öffentlichen Raum, die zwar oft ohne Bewilligung entstehen, aber gerade dadurch zum Ausdruck eines unbändigen Gestaltungswillens werden. Die Ausstellung ist ein Plädoyer für einen anderen Umgang mit den verschlungenen Buchstaben, den fantastischen Figuren und ironischenKommentaren in Zürichs Stadtbild.

Als zusätzliches Highlight  gestalten bekannte Zürcher Street Artists wie SoupC-Lineicon73blamblamblamSilisEyes27,ätr etc. den Ausstellungsraum. Ihre Originalwerke demonstrieren eindrücklich, was alles aktuell FÜR E SCHÖNS ZÜRI geleistet wird: Mit Graffiti, Stencils, Stickerbombing, Paste-Ups bis hin zum Guerrilla Gardening überraschen die Künstlerinnen und Aktivisten uns mit ihrer blühenden Fantasie!

Rémi Jaccard, Februar 2011

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10. Februar  – 7. März 2011 – URBAN ART STUDIO GOES LANGSTRASSE

Urban Art Culture: Art/Music/Fashion/Design, Langstrasse Zürich

23. Februar, 20h: Urban Art Surveillance / Rémi Jaccard – Reflexionen zur Qualität von Urban Art