TNT

Vernissage – TNT 1
21.4.2012 ab 16h 

Zwischenstand & Party – TNT 2
27.4.2012

Finissage & Auktion – TNT 3
5.5.2012 

Alle Bilder zu den drei Ausstellungsteilen unter
wemaketnt.com

Die beiden Zürcher Künstler TIKA & Thierry Furger werden für zwei Wochen zu TNT. 
Sie tüfteln an einer explosiven Ausstellung mit funkelnder Zündung zum 21.04, lauter Detonation am 27.04 und beschwingtem Trümmerfest am 05/05.
Weitere Bilder & Informationen: wemaketnt.com
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Zu Finanzierung & Belohnungen: WeMakeIt – TNT
We made it: TNT wurde erfolgreich finanziert!
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Aktuell für WeMakeTNT
Die ersten Kollaborationen von TNT sind ausgehend von den beiden Plakatmotiven entstanden;
Siebdruck auf handkoloriertem Halbkarton, limitiert &  signiert:
TNT: Fiore e Treno, 2012
TNT: Still got Elefant, 2012
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SURPRISE Strassenmagazin

Jede Stadt hat die Strassenkunst, die sie verdient. In Zürich dominieren hingeschmierte Tags und hastig aufgeklebte Stickers, weil sich der Aufwand für grössere Werke nicht lohnt: Dass die Limmatstadt eigens eine Graffitiverantwortliche hat, ist in der Schweiz einzigartig, und entsprechend fleissig werden die Wände geputzt. Urban Art ist eine Kunstform, die rechtlich als Sachbeschädigung gilt, die dem Betrachter aber eine Parallelwelt mitten in der Stadt eröffnet…

Urban Art: Künstlerische Sachbeschädigung
von Diana Frei

„[…] Urban Art verändert nicht nur eine Stadt, sondern auch den eigenen Blick.
Eine Art Parallelwelt tut sich dem auf, der einmal hingeschaut hat. Kunsthistoriker
Jaccard hat so lange hingeschaut, dass für ihn unterdessen fast alles zur Kunst
werden kann, auch eine zufällig aufgestapelte Figur oder eine Alltagsgeste. «Das
finde ich an sich nichts Schlimmes – auch wenn man das natürlich schrecklich finden
kann, wenn der Kunstbegriff sich langsam auflöst», sagt er nüchtern.“

VOINA in Zürich

Voina (zu deutsch: Krieg) werden im Cabaret Voltaire erwartet, um der globalen Revolution zur Zerschlagung des Kapitalismus etwas Anschubhilfe zu geben. Das russische Kollektiv sorgt seit Jahren für internationale Schlagzeilen mit Orgien und Anschlägen, die jeweils Teil ihrer Kampagne gegen Korruption, Zensur und Regierung sind. Diese Aktionen bezeichnen sie als „ehrliche, furchtlose und monumentale, linke Strassen-Protest-Aktions-Kunst“.

Weiterlesen bei VICE…

Dissertation eingereicht

In allen Städten begegnen uns Werke, die dort unkontrolliert und unentgeltlich angebracht wurden. Künstlerinnen und Künstler gestalten das Stadtbild aus eigenem Antrieb und überraschen mit ihren Bildern, Texten und Aktionen nichts ahnende Passanten. Von einigen berühmten Ausnahmen abgesehen, sind die meisten Urheber nicht zu identifizieren und auch ihre Werke verschwinden oft ebenso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind. Was ist da passiert und geschieht täglich um uns von Neuem?

Diese Frage ist Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit; ihr Kernstück ist ein öffentliches Forschungsprojekt, das 2010 gemeinsam mit einer Ausstellung und einer Veranstaltungsreihe in Zürich stattgefunden hat.  Die Dissertation ist in zwei Teile gegliedert: I. Das Phänomen Urban Art befasst sich mit Urban Art im Allgemeinen, II. Ein Quadratkilometer Kunst konzentriert sich auf eine spezifische Untersuchung des Langstrassenquartiers in Zürich.

Siehe auch:
urbanartsurveillance.net
Fotos zu UAS auf flickr

Urban-Art im Langstrassenquartier

Donnerstag, 29.09.2011 | 20.00-21.30 Uhr  
Urban-Art im Langstrassenquartier | Vortrag von Rémi Jaccard
Rosengarten  Kalkbreitestrasse 2, 8003 Zürich
Urban-Art ist überall in Zürich präsent und findet immer mehr Eingang in die öffentliche Wahrnehmung. Der Kunstwissenschafter Rémi Jaccard präsentiert Funde und Gedanken.
Als Liebhaber, Kunstwissenschafter und Kurator beschäftigt sich Rémi Jaccard intensiv mit Urban-Art: Graffiti und Schablonenbilder, Tags, Sticker und Plakate, Installationen. Er hat Werke im öffentlichen Raum in Zürich und besonders im Langstrassenquartier dokumentiert. Seine Funde wird er uns im Bild zeigen, und seine Erkenntnisse im Gespräch präsentieren.
Zugleich sind alle praktizierenden Urban-Art-Künstlerinnen und -Künstler eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und ihre eigene Sicht einzubringen.

WEITERE ANLÄSSE

12. März 2011 – KUNSTHAUSNACHT „URBAN ART“


Kunsthaus Fassade am 12. März 2011 (Bild: D. Fanconi)

Subversive Graffiti, originelle Street Art und kuratierte Kunst im öffentlichen Raum.

Diesmal dreht sich im Kunsthaus Zürich alles um urbane Kunst – von der legalen Aktion bis zum illegalen Vandalismus. Mit Live-Painting, Graffiti-Dokumentation, Sprayer-Film, Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe KiöR sowie Führungen zu Werken von Ingo Giezendanner, Pipilotti Rist, Andy Warhol, George Segal uvam.

Podiumsdiskussion: Von der legalen Aktion bis zum illegalen Vandalismus (20:30h)

mit Christoph Doswald, Mirjam Varadinis, Philipp Meier, Rémi Jaccard, Mickry 3, Martial Balbinot, Ginger Zalaba

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4. – 23. März 2011 – FÜR E SCHÖNS ZÜRI

Cabaret Voltaire, Foto: G. Domeisen

Streetart Ausstellung von Gabriela Domeisen, im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse Zürich

„ Die Graffitientfernung Schöns Züri ist spezialisiert auf alles, was mit Farbe tun hat,“ heisst es auf ihrer Homepage. Vor allem ist Schöns Züri aber daraufspezialisiert, wie man unerwünschte Farbe wieder überdecken kann: Diese Unternehmung der Stadt Zürich bemüht sich um die konsequente Entfernungvon Schmierereien und Plakaten. Mit ihren Kontrollgängen und Reinigungstrupps versucht sie, den Wildwuchs illegitimer Äusserungen im öffentlichen Raumeinzudämmen. Im ständigen Wettstreit mit Sprayern, Street Artists, Plakatierernund Propagandisten wird der Stadtkörper gereinigt und die Wiederherstellung der Ordnung angestrebt – so dass die gereinigten Fassaden niemanden mehr ablenken und die Bürgerinnen und Passanten keine Irritation in der Routine ihrer täglichen Erledigungen erfahren. Oder gar Nachahmungstäter angesichts der unreglementierten Zeichen und Bilder angestachelt werden…

Doch was wird damit zum Verschwinden gebracht? Mit wachem Blick und geschultem Auge durchquert die Fotografin Gabriela Domeisen die Stadt und hält dabei die vergänglichen Kunstwerke fest, die unsere Strassen zieren. Graffiti und Schablonenbilder, Tags, Sticker und Plakate, diewomöglich schon lange wieder verschwunden sind, dokumentiert und inszeniert sie mit ihren Fotografien. Mit grossem Engagement begleitet sie seit Jahren die Zürcher Szene und teilt im Cabaret Voltaire ihre Trouvaillen mit uns: Für e Schöns Züri illustriert Domeisens Passion für die Fotografie und ihre Faszination für Kunstwerke im öffentlichen Raum, die zwar oft ohne Bewilligung entstehen, aber gerade dadurch zum Ausdruck eines unbändigen Gestaltungswillens werden. Die Ausstellung ist ein Plädoyer für einen anderen Umgang mit den verschlungenen Buchstaben, den fantastischen Figuren und ironischenKommentaren in Zürichs Stadtbild.

Als zusätzliches Highlight  gestalten bekannte Zürcher Street Artists wie SoupC-Lineicon73blamblamblamSilisEyes27,ätr etc. den Ausstellungsraum. Ihre Originalwerke demonstrieren eindrücklich, was alles aktuell FÜR E SCHÖNS ZÜRI geleistet wird: Mit Graffiti, Stencils, Stickerbombing, Paste-Ups bis hin zum Guerrilla Gardening überraschen die Künstlerinnen und Aktivisten uns mit ihrer blühenden Fantasie!

Rémi Jaccard, Februar 2011

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10. Februar  – 7. März 2011 – URBAN ART STUDIO GOES LANGSTRASSE

Urban Art Culture: Art/Music/Fashion/Design, Langstrasse Zürich

23. Februar, 20h: Urban Art Surveillance / Rémi Jaccard – Reflexionen zur Qualität von Urban Art