Katalog: SMASH137 / Adrian Falkner – GRAFFITI PAINTER

DSCF0723 Einleitung und Interview für den Katalog GRAFFITI PAINTER von Adrian Falkner / Smash137 Ausstellung: 15. Mai – 15. Juni 2014, Paris
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RJ: Was ist dein Ziel für GRAFFITI PAINTER?

AF: Mir ging es darum, dass meine Bilder immer noch als Graffiti verstanden werden und somit immer vom Writing, der Kalligraphie, die Rede ist. Es ist absolut klar, dass ich aus dieser Szene komme. Das ist meine Herkunft und etwas das ich immer noch mache. Aber meine aktuellen Bilder sind Malerei. Ich hatte sehr früh zum Ziel, Arbeiten zu schaffen, die jeder versteht – ich will nicht nur für meine Szene tätig sein. Deswegen wurden meine Bilder immer malerischer, dort will ich an die Kunstgeschichte anknüpfen. Ich arbeite in der Malerei, deshalb war mir wichtig, ein neues Label zu suchen, das nicht das Writing, das Schreiben von Buchstaben, sondern das Painting ins Zentrum stellt: Graffiti Painter beschreibt genau den Punkt, an dem ich mich befinde.
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Adrian Falkner / SMASH137 – GRAFFITI PAINTER
Text: Rémi Jaccard, Gestaltung: Thierry Furger
Englisch | Französisch, 104 Seiten
Edition Le Feuvre, Paris 2014

Smash137

Galerie Le Feuvre
164, rue du Faubourg Saint-Honoré | FR-75008 Paris  

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Publikation ////////////////////////// Zurich Studies of the Arts | Vol. 19

Wolfgang F. Kersten (Ed.)
Vom Memorialkloster bis zur Street Art
Standards, Probleme und Essenzen kunsthistorischer Grundlagenforschung

Beiträge: Rémi Jaccard, Daniela Wegmann, Wolfgang F. Kersten, Joachim Sieber, Fabienne Ruppen, Haruo Arikawa, Hans Rudolf Sennhauser
Berlin/Boston 2013.

Rémi Jaccard
Urban Art Surveillance – Zürich Langstrasse

Bericht über eine kunsthistorische Feldstudie
S. 15–64.

IMG_0862

«Rémi Jaccard wendet ein tradiertes Instrument der Grundlagenforschung, den Catalogue raisonné, auf ein gemeinhin nicht zum Kanon kunsthistorischer Untersuchungsgegenstände zählendes Gebiet an, auf die grösstenteils anonymen Graffitibilder an den Häuserwänden, Hauseingängen und Postkästen rund um die Zürcher Langstrasse, berichtet über seine Feldforschungen und transformiert so profund das angestammte Themengebiet der Kunstgeschichte und die Anwendungsmöglichkeiten ihrer tradierten methodischen Instrumente.»
W. Kersten

STYLEWRITING by SCUM //////// Dienstag, 5.11.2013 | 20h

Each One, Teach One
Theory Tuesdays
by Philip Matesic

During this Theory Tuesdays session, Rémi Jaccard will be presenting the essay „Stylewriting“ by Scum, Cheech H and Techno 169.

ODEM, The Stylism Alphabet, 1996
ODEM, The Stylism Alphabet, 1996

Stylewriting is a thorough analysis of the alphabet and its use by graffiti writers. Characterising every letter as well as different forms of putting them together from tag to wildstyle this text gives a very structured overview of American graffiti. The authors – all writers themselves – try to explain the esthetics of style and their approach to it. In a culture usually distrusting theoretical debates, this 1996 essay is a rare exception.

It’s encouraged that you read the essay beforehand and the session will be held (mostly) in German.
Scum_StyleWriting

05.11.2013 | 20h
Corner College

Kochstrasse 1
CH-8004 Zürich
www.corner-college.com

URBAN INTERVENTIONS – Künstlergespräch mit Navid Tschopp /// 24.04.2013 Binz39

resistance
Navid Tschopp, RESISTANCE/RENAISSANCE, Zürich 2012

Anlässlich seiner Ausstellung Rissprotokoll gibt Navid Tschopp Auskunft über seine Arbeiten im öffentlichen Raum…

Urban Interventions
Künstlergespräch mit Irene Grillo & Rémi Jaccard
Mittwoch, 24.4.2013 -18h-

Navid Tschopp, Rissprotokoll
12.04. – 11.05.2013

Binz39
Sihlquai 133, 8005 Zürich
www.binz39.ch

christmas2008
Navid Tschopp, Weihnachtsaktion zur Finanzkrise (Detail), Zürich 2008 [Foto: NT]
Arbeit für das Corporate Social Responsibility Department von Schmuck Inc.

reART:theURBAN /////////////////// Zürich 25. – 27. Oktober 2012

Rémi Jaccard
What is urban art?
Surveillance & Diagnoses – A guided tour to the local graffiti and street art scene. 

Walking is the best way to explore a city and to experience how art affects public space. Zurich‘s city center mostly lacks the spectacular large-scale works and iconic figures for which urban art is best known but still offers a broad range of graffiti and street art. So, starting from the conference center, I propose a tour through Kreise 4 and 5 with a focus on different forms of uncommissioned art. Their general characteristics, the distinction of three categories and as well as Zurich‘s official policies will be discussed along the way. In addition it allows to have a look at reART‘s surroundings and to become familiar with some of Zurich‘s most prolific urban artists.
An important issue of art in public spaces is how to achieve visibility and how to provoke reactions in an environment not primarily designated for contemplation. Besides, there is an increasing interest by the media, the art world and advertising agencies who offer different possibilities to make a living from being (or rather having been) an outlaw. Together with the artists vision, these factors influence the aesthetics of urban art and their political ramifications alike. The actions of urban artists include some sort of empowerment but at the same time imply a transgression.

Donnerstag, 25.10.2012 -14h-
Samstag, 27.10.2012 -11.30h-

rearttheurban.org

URBAN ART SURVEILLANCE: Dissertation online

Inhaltsverzeichnis

Volltext

Urban Art Surveillance beschreibt Charakteristiken und Besonderheiten des aktuellen Phänomens Urban Art. Der zweite Teil der Dissertation, Ein Quadratkilometer Kunst, dokumentiert die Situation rund um die Langstrasse in Zürich im Herbst 2010. Diese Erfassung geschah im Rahmen eines öffentlichen Projekts, das als Surveillance auch Aspekte wie Kuration von und wissenschaftlichen Umgang mit dieser vergleichsweise neuen Kunstströmung spezifisch einbezieht.

Ähnlich wie bei Kunst im öffentlichen Raum unterscheiden sich die Rezeptionsbedingungen im Stadtgebiet von jenen intra muros; da Urban Art jedoch ohne Auftrag und meist ohne Bewilligung entsteht, bestehen für Produktion und Distribution zusätzliche Herausforderungen. Die Stichworte dazu lauten: Anonymität, Ephemerität, Aneignung und Geschwindigkeit. Trotz gegenseitiger Vorbehalte integriert sich Urban Art zusehends in das Betriebssystem Kunst und pflegt zugleich weiterhin die Nähe zu politischem Aktivismus und Werbung.
Im Anschluss an die theoretischen Ausführungen wird der Prozess der Erfassung und Vermittlung aller Urban Art innerhalb eines zeitlich und räumlich definierten Gebiets dargestellt. Alle dort befindliche Urban Art wurde gezählt, kategorisiert und auf über 2000 Fotografien festgehalten.

urbanartsurveillance.net/

Fotoarchiv von UAS

Rémi Jaccard
Urban Art Surveillance – Ein Quadratkilometer Kunst
Zürich 2012, 335 Seiten, illustriert
Dissertation Universität Zürich, Referent: Prof. Dr. Wolfgang Kersten ; Koreferentin: Prof. Dr. Bettina Gockel

UAS – Buchpräsentation ////////////////// 21. Juni -20h-


Knapp fünf Jahre nach dem ersten Konzept wartet meine Arbeit nun zwischen ZB und Uni auf die letzten Unterschriften – demnächst wird der gesamte Text also frei im Internet verfügbar sein.
Inhaltsverzeichnis
Bereits am kommenden Donnerstag werde ich exklusiv die limitierte, schwarz-weisse Druckfassung präsentieren. Anderthalb Jahre nach Ende der Veranstaltungen kehrt Urban Art Surveillance also nochmals ins Corner College zurück.
urbanartsurveillance.net/

Nach einigen kurzen Aperçus aus meiner Forschung freue ich mich vor allem, mit Euch auf den Abschluss anzustossen!

Corner College // Art and the City
Kochstrasse 1, 8004 Zürich

Donnerstag, 21. Juni 2012, 20h

Urban Art Surveillance – Ein Quadratkilometer Kunst
Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich

12 nummerierte und signierte Exemplare, inkl. DVD aller Fotografien